Vorträge und Schulungen
Wissen vermitteln und informieren
Die Gerhard Link Sicherheitsberatung bietet im Rahmen ihrer praxisorientierten Dienstleistungen projektbezogene Schulungen, Seminare und Workshops zu unterschiedlichsten sicherheitsrelevanten Themenfeldern an. Diese Weiterbildungsformate richten sich an Mitarbeitende von Unternehmen, Organisationen sowie Behörden und werden individuell an die Anforderungen und Risikoprofile der jeweiligen Zielgruppe angepasst.
Im Mittelpunkt steht ein mehrstufig aufgebautes Schulungsprogramm, das sowohl der Wissensvermittlung als auch der praktischen Handlungssicherheit dient. Die Teilnehmenden werden dabei systematisch mit den relevanten Aspekten moderner Sicherheitskonzepte vertraut gemacht – von grundlegenden Sicherheitsprinzipien über baulich-technische und organisatorische Schutzmaßnahmen bis hin zu Verhaltensempfehlungen im Ernstfall.
Die einzelnen Schulungsstufen sind modular aufgebaut und orientieren sich an den Rollen und Verantwortlichkeiten der Teilnehmenden: Von Basiswissen für allgemeine Mitarbeitende bis hin zu vertiefenden Fachinhalten für Sicherheitsbeauftragte, Führungskräfte oder technische Planer. Dadurch entsteht ein durchgängiges Qualifizierungssystem, das sowohl Sensibilisierung, Fachkompetenzaufbau als auch Verhaltenssicherheit im Krisenfall gewährleistet.
Besonderer Wert wird auf den Praxisbezug gelegt: Anhand realer Fallbeispiele, interaktiver Übungen und simulationsgestützter Szenarien wird das Erlernte vertieft und auf konkrete Arbeitskontexte übertragen. Darüber hinaus werden projektbegleitende Workshops durchgeführt, in denen sicherheitsrelevante Erkenntnisse aus der Planung oder dem laufenden Betrieb gemeinsam reflektiert und weiterentwickelt werden können.
Ziel ist es, ein nachhaltiges Sicherheitsbewusstsein zu schaffen und Mitarbeitende in die Lage zu versetzen, im Rahmen ihrer Zuständigkeiten aktiv zur Sicherheitskultur ihres Unternehmens oder ihrer Organisation beizutragen – kompetent, aufmerksam und verantwortungsvoll.
Schulungen von tunesischen Tourismusinspektoren zum Thema Sicherheit.

Im Jahr 2015 kam es in Tunesien zu mehreren schweren und tödlichen Anschlägen auf Touristen. Diese Ereignisse führten zu einem drastischen Rückgang des internationalen Tourismus um rund 37 Prozent – mit weitreichenden Folgen für die Wirtschaft des Landes. Da der Tourismus etwa 7 Prozent des Bruttosozialprodukts ausmacht, wurde deutlich, wie stark die wirtschaftliche Stabilität Tunesiens von einem funktionierenden und sicheren Tourismussektor abhängt.
Vor diesem Hintergrund war es ein zentrales Anliegen des tunesischen Tourismusministeriums, das Vertrauen internationaler Gäste zurückzugewinnen und die Sicherheitsstandards im Land nachhaltig zu erhöhen. Ein bedeutender Schritt in diesem Prozess bestand in der Entscheidung, die Tourismusinspektoren des Ministeriums gezielt und fundiert im Bereich Sicherheit weiterzubilden.
Diese Inspektoren nehmen eine Schlüsselrolle ein: Im Rahmen ihrer regelmäßigen Kontrollen von Tourismuseinrichtungen – darunter Hotels, Museen, Restaurants und weitere touristische Infrastrukturen – sollen sie künftig in der Lage sein, nicht nur allgemeine Qualitätskriterien zu prüfen, sondern auch sicherheitsrelevante Aspekte professionell zu bewerten. Die erweiterte Ausbildung befähigt sie, technische, organisatorische und personelle Sicherheitsmaßnahmen fachgerecht zu beurteilen, Einrichtungen gezielt zu beraten, auf vorhandene Mängel hinzuweisen und die ordnungsgemäße Umsetzung von Nachbesserungen zu überprüfen.
Damit leistet diese Qualifizierungsmaßnahme einen wichtigen Beitrag zur Etablierung eines landesweit einheitlichen Sicherheitsniveaus im tunesischen Tourismussektor. Zugleich stärkt sie das Vertrauen der Besucher und unterstützt die langfristige wirtschaftliche Erholung und Stabilität des Landes durch einen verantwortungsvoll abgesicherten Tourismus.