Sicherheitskonzepte

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    Das Sicherheitskonzept bildet Grundlage aller notwendigen Sicherheitsmaßnahmen

    Die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts ist ein interaktiver, mehrstufiger Prozess, der auf enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber beruht. Ziel ist es, nicht nur bestehende Schwachstellen zu identifizieren, sondern zugleich ein praxisnahes, auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittenes Sicherheitsniveau zu definieren und strategisch abzusichern.

    Der Prozess beginnt in der Regel mit einem gemeinsamen Workshop, in dem zusammen mit dem Kunden potenzielle Risiken, konkrete Schutzbedarfe sowie die übergeordneten Sicherheitsziele systematisch erarbeitet werden. Dabei werden nicht nur äußere Bedrohungen (z. B. Einbruch, Vandalismus, Spionage) betrachtet, sondern auch interne Schwachstellen, organisatorische Besonderheiten sowie branchenspezifische Anforderungen einbezogen.

    Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Ist-Analyse des Unternehmens. Diese umfasst sowohl die bauliche und technische Sicherheit der Liegenschaften, als auch die bestehenden organisatorischen Abläufe und personellen Sicherheitsmaßnahmen. Mithilfe bewährter Analyseverfahren werden Risiken bewertet, Schwachpunkte aufgezeigt und Handlungsfelder identifiziert.

    Die gewonnenen Erkenntnisse werden systematisch aufbereitet und dem Kunden in Form konkreter Optimierungsvorschläge präsentiert. In einem weiteren Dialog werden diese Vorschläge gemeinsam diskutiert, priorisiert und – wo erforderlich – angepasst, um die Anforderungen des Unternehmens bestmöglich zu erfüllen.

    Die final abgestimmten Ergebnisse fließen anschließend in ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept ein. Dieses Konzept dient als verbindliche Grundlage für die Umsetzung technischer, organisatorischer und personeller Schutzmaßnahmen – klar strukturiert, praxisorientiert und zielgerichtet auf die Sicherheitsbedürfnisse des Unternehmens ausgerichtet.

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    In direktem Anschluss an das verabschiedete Sicherheitskonzept wird ein detaillierter Maßnahmenkatalog erstellt, der sämtliche sicherheitstechnischen Anforderungen des Projekts systematisch abbildet. Dieser Katalog erfasst sowohl baulich-technische als auch elektronische Maßnahmen und wird in strukturierter, tabellarischer Form aufbereitet. Jede Maßnahme wird dabei mit konkreten Angaben zur technischen Umsetzung, zum Einsatzzweck und zur Schutzwirkung versehen.

    Ziel ist es, die im Sicherheitskonzept definierten Ziele in konkrete, umsetzbare Handlungsempfehlungen zu überführen. Um die sicherheitsrelevanten Abläufe im späteren Betrieb verlässlich zu gewährleisten, werden die dafür notwendigen Funktionalitäten und Schnittstellenanforderungen präzise beschrieben. Dazu zählen beispielsweise Zugangsberechtigungen, Überwachungsbereiche, Eskalationsmechanismen oder die Integration in bestehende Systeme.

    Dieser Maßnahmenkatalog dient als zentrale Zuarbeit für die weitere Planung durch den Architekten bzw. Generalplaner sowie die zuständigen Fachplaner. Er schafft eine verbindliche, fachlich fundierte Grundlage, auf der die sicherheitstechnischen Anforderungen in die bauliche und technische Gesamtplanung integriert werden können.

    Sicherheitskonzept und Maßnahmenkatalog bilden zusammen das Fundament für alle nachfolgenden Schritte im Planungs- und Umsetzungsprozess – sowohl im Hinblick auf die technische Sicherheit (z. B. Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Einbruchmeldetechnik) als auch auf organisatorische Maßnahmen (z. B. Dienstanweisungen, Ablaufregelungen, Notfallmanagement). Sie stellen den Ausgangspunkt für weiterführende Entscheidungen dar und ermöglichen eine durchgängige, qualitätsgesicherte Umsetzung der Sicherheitsanforderungen über alle Projektphasen hinweg.

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    Das Sicherheitskonzept umfasst folgende Vorgehensweise:

    Risikoerfassung und Risikobewertung
          – kriminelle Risiken zu Einbruch, Vandalismus etc.
          – technische Risiken
          – organisatorische Risiken
          – sensible Bereiche
    – Schutzzieldefinition
    – Entwicklung eines Schutzzonenmodells
    – Definieren von Schutzzonen und Sonderschutzbereiche
    – Sicherheitskonzeption inkl. Maßnahmenkatalog
    – Kosten-/Budgetschätzung
    – Entscheidungsvorlage
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