Sicherheit in Privatbereichen

Leben in Sicherheit

Einbruch ist eine der häufigsten Kriminaldelikte womit wir es in Deutschland zu tun haben. 150.123 Einbrüche registrierten die Behörden 2014 – so viel wie seit 16 Jahren nicht mehr.
 
Die Aufklärungsquote liegt bei gerade einmal 16 Prozent.
 
Bei den Einbrüchen fällt besonders Baden-Württemberg auf. In diesem Bundesland schnellte die Zahl der erfassten Fälle um mehr als 30 Prozent nach oben.
 
Die Bundesregierung macht reisende Diebesbanden aus Osteuropa für die drastisch gestiegene Zahl von Wohnungseinbrüchen verantwortlich. Gemäß dem Innenministerium sprechen alle verfügbaren Informationen dafür, dass der Anstieg zu großen Teilen auf reisende Tätergruppen zurückzuführen ist.
 
Auch die Zahl von Raubüberfälle in Wohnungen (3025 Fälle) nahm um 3,9 Prozent zu. Die Täter gehen teilweise immer brutaler vor. Manche Opfer werden geknebelt, gefesselt und geschlagen. Die Geschädigten leiden oft noch Monate nach der Tat an Panikattacken und Schlaflosigkeit.
 
Zitat aus der Zeitung „Die Welt“: „Der Mieter wurde aus dem Schlaf gerissen, es kam zum Kampf. Die Eindringlinge schlugen ihn nieder, knebelten und fesselten ihn an einem Sessel. Dann traten die Männer auch noch die Tür der Nachbarwohnung ein und überwältigten dort eine Seniorin. Als andere Hausbewohner die Polizei holten, waren die Verbrecher längst weg.”
 
Auch vermögende Personen müssen ist seit jeher mit einem großen Risiko leben und geraten immer wieder aufgrund ihrer finanziellen Situation und der Stellung in der Öffentlichkeit in den Focus von Kriminellen. Dadurch entstehen auch Risiken, über welche diese Personen als Angriffsziel ausgewählt werden.
 
Mit folgenden Kriminalitätsdelikten ist in Privatbereichen zu rechnen: 
 
  • Einbruch / Diebstahl (Kunst, Schmuck, etc.)
  • Überfall
  • Vandalismus, Sachbeschädigung, Sabotage
  • Korruption/Erpressung
  • Entführung
  • Geiselnahme